Oh, Sauerland

Hinter den sieben Bergen…

Na logisch ist es cool,
den Rucksack zu packen und bis ans andere Ende der Welt zu reisen.
Fremde Länder kennezulernen, Menschen, Landschaften
und die verschiedensten Gerichte kennenzulernen.

Manchmal hält aber auch ein Ausflug ins grüne Sauerland so manch Unerwartetes bereit. Und wenn man abends genau hinschaut, sieht man vielleicht auch wie sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen. Ganz vielleicht.

Im Winter….

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Und natürlich im Sommer erst recht…

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Schwebend

Glaub an dein schweben
Flieg über das Meer
Löse die Schwerkraft
Bind dich nicht mehr

Aber lern dich verbinden
Lerne das schweben
Erweiter den Blick
Lass dich erheben

Löse die Schwerkraft
Zwischen Himmel und Erde
Lebe deine Liebe
Wachse und werde

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Dancing in the Moonlight

Vergangenheit und Zukunft sind Illusionen.

Nicht gestern, nicht morgen, nicht nächstes Jahr.
Nur das Hier, nur das Jetzt.
Nur der Moment.

Freitagabend sagte ein Jemand zu mir:
“Luisa, egal was du planst:
Es kommt immer anders.
Du wirst einfach von links
nach rechts geschubst.
Es kommt alles so,
wie es immer kommen sollte.”

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Meadows- Moonlight
I’ve been following the moonlight
Shining bright from the dark side
And it burns like a snake bite
I got lost in the daylight.

You’re the thorn in my heart now
You’re the storm about to start now
When the silence is to loud
You just crash through my dark clouds

And knew that this could never seize to be
Because it travels with you and
I always want you close to me
And I wish that I could sail away from here

And if you find it help me to unwind it
Know that I don’t mind if it’s a game to you
And if you find it help me to unwind it
Know that I don’t mind if nothing’s really true

 

Lebwohl, Februar

Es ist Dienstagvormittag, der 20. Februar 2018.
Ich sitze an meinem Schreibtisch,
die Sonne scheint von hinten durch mein Fenster,
reflektiert sich auf meinem Bildschirm und blendet.
Die Sonne strahlt so kräftig wie die ganze letzte Woche schon.
Sie bringt etwas ins Rollen. Etwas ganz wunderbares.

Schon wieder sind fast zwei von zwölf Monaten für dieses Jahr gelaufen.
Zwei extrem kalte, nicht besonders farbenfrohe Monate.
Doch wenn diese beiden Monate doch so schnell vergingen,
wieso fühlt es sich dann dennoch so an,
als dauerte der Winter diese Saison eine ganze Ewigkeit?

Für mich persönlich endet der Winter in genau acht Tagen.
Er legt sich schlafen und macht Platz für etwas Neues.
Für etwas zauberhaftes Neues.

Der 01. März ist für mich schon immer sowas
wie eine magische unsichtbare Grenze.
Die Tür zur Dunkelheit wird verschlossen.
Ab diesem Datum scheint alles leichter und entspannter zu werden.
Auch wenn es wettertechnisch keinen besonders großen Unterschied geben wird.
Neue Dinge geschehen. Ganz automatisch.

In jedem Anfang liegt ein Zauber inne

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Die Liebe zum Schreiben

Schon damals im Kindesalter fand ich es unheimlich aufregend die Erlebnisse des Tages abends in mein Tagebuch schreiben zu können.
Ich saß da, schrieb meine Gedanken mit meinem Schönschriftfüller auf, schloß das Tagebuch ab und versteckte den Schlüssel an einem geheimen Ort.
Das war für mich damals schon eine Art Reflexion unterschiedlicher Gedanken und im Nachhinein ein Speicher der vergangenen Jahrzehnte.
(Was willse mit ner Cloud?)

Damals war ein Tagebuch für viele Jugendliche wohl der Ort,
an dem sie ungehemmt ihren ganzen Frust,
Weltschmerz oder auch Liebeskummer raus lassen konnten.
Man konnte den ersten Kuss sehr viel leidenschaftlicher,
die erste Abfuhr etwas weniger schmerzhaft
und den ersten Rausch ein wenig cooler darstellen, als er wirklich war.

Ich erinnere mich auch noch so ziemlich genau an meinen ersten Eintrag
um das Jahr 1999.
Der sah in etwa so aus:

Liebes Tagebuch,
heute bin ich mit meinem Bruder Roller gefahren.
Das war sehr schön und hat mir viel Spaß gemacht.
Heute war ein sehr guter Tag.
Bis dann,
Luisa

Nicht wirklich qualitativ hochwertig.
Aber eben die ersten Gedanken einer ca. sieben Jährigen,
die so zu Papier gebracht wurden.
Meine positiven und auch negativen Erlebnisse, meine Ideen, mein Herzschmerz.

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Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern,
wie ich damals mit meiner älteren Cousine bei meinen Großeltern und meiner Tante zuhause am Küchentisch saß,
wir einen Kakao nach dem anderen tranken
und Geschichten zu Papier brachten.
Geschichten, die erfunden waren oder auf vergangenen Erlebnissen beruhten.
Wir saßen stundenlang herum und schrieben solange bis und die Hände weh taten.
Als wir fertig waren,
lasen wir uns unsere Geschichten vor
und anschließend musste meine Tante entscheiden,
welche ihr am besten gefiel.
Natürlich waren immer beide gleich gut.

Irgendwann hatte ich mir einen Ordner erstellt, in dem ich alle Geschichten schön säuberlich sortierte.
Ich war total stolz auf mich.

Als ich in die vierte Klasse kam war mein absolutes liebstens Lieblingsfach „Sprache“.
(Wie niedlich!!
Wieso hießen die Fächer auf den weiterführenden Schulen nicht genau so?
Sprache, Sachkundeunterricht und Rechnen?)
Ich freute mich so,
als der Tag kam und wir endlich nicht mehr mit einem Bleistift schreiben mussten.
Ab dem Tag waren wir groß.
Wir mussten einen Füller benutzen.
Wie Erwachsene und so.
Ich liebte es Diktate zu schreiben, Aufsätze weiterzuführen,
die neue Rechtschreibung zu verstehen.
Ein richtiger Wörter Nerd. Nur ohne Brille.
Da meine Persönlichkeit schon vor zwanzig Jahren eher introvertiert war,
beteiligte ich mich im Unterricht eher mäßig.
Die Lehrer bekamen nur eine Antwort, wenn Sie mich direkt vor der ganzen Klasse ansprachen.
Freiwillig hätte ich mich nie gemeldet, selbst wenn ich die Antwort gewusst hätte.
Meine Stärke lag dann eher in den Klassenarbeiten.
Ich erinnere mich an meine sechs- bis achtseitigen Aufsätze in der vierten Klasse.
Bekam immer ein lächelnden Smiley oder einen schönen bunten Stempel unter meine Texte. (Danke Herr W. / Danke Frau K.)
Zum Glück lag mir das so gut,
dass ich meine mündliche fünf so super ausgleichen konnte.

Ein paar Jahre später bekam ich zu Weihnachten meinen ersten eigenen Computer.
(So einen klassischen 50 kg Kasten, ihr wisst schon…)
Windows 1995 war mein Betriebssystem,
und mein einziges installieres Programm Microsoft Word.
Man war ich stolz. Ich fand mich endcool. Mit Sonnenbrille.
Jeden Nachmittag (also sobald ich meine Hausaufgaben erledigt hatte) saß ich vor meinem Rechner und schrieb blind drauf los.
Ich schrieb, und schrieb, und schrieb. Immer weiter.
Also ich irgendwann 74 Seiten geschrieben hatte war ich so unglaublich stolz auf mich. Ich fand mich endcool. Mit Sonnenbrille.
(Dabei muss man bedenken,
dass ich das 10- Finger- Schreibsystem erst relativ spät verstanden habe.
Meine ersten Geschichten tippte ich ganz alleine mit meinem rechten Zeigefinger.)
Mein „Geschichten Ordner“ existierte da immer noch.
Ich druckte also die Seiten aus und heftete sie ebenfalls ab.
Abends legte ich meinen Eltern meine neuen Storys zum Lesen hin.

Während alle davon sprachen,
dass sie genau wie ihre Mutter am liebsten Krankenschwester werden wollten,
oder eben Tierärztin, wollte ich in der sechsten Klasse unbedingt Schriftstellerin werden. Das war zu der Zeit mein absoluter Traum,
obwohl ich absolut keinen Schimmer von der ganzen Materie hatte.
Schriftsteller zu werden, was heißt das eigentlich?
Bedeutet es ein Buch zu veröffentlichen,
berühmt zu werden, reich zu werden
und sogar die ganze Welt zu verändern?
Ich denke, auf diese Frage muss jeder angehende Autor für sich selbst antworten.
Im Endeffekt ist es für mich nur ein Hobby geblieben.
Eine Leidenschaft. Eine Herzensangelegenheit. Ein kleiner Traum, noch Jahre später.

 

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Und heute?

Bis heute habe nie wirklich aufgehört Tagebuch zuschreiben.
Wobei ich es heute nicht mehr Tagebuch nennen würde.
Notizbuch passt dann wohl schon eher.
Ich würde aber nicht behaupten,
dass ich jeden oder jeden zweiten Tag etwas nieder schreibe.
Manchmal wöchentlich,
manchmal monatlich und teilweise auch nur einmal im halben Jahr.
Je nachdem wie es halt gerade passt. Da gibt es keine Regeln.
Als es mir aber beispielsweise 2017 zeitweise nicht so besonders gut ging,
saß ich dann doch täglich da und habe meine Gedanken aufgeschrieben,
sortiert und analysiert.
Und tatsächlich ging es mir danach immer ein Stückchen besser.
Mich beruhigt es, mich macht es glücklich und es dient vor allem
als Reflektion meiner Gedanken, Ideen und Erlebnisse.

Alles, was durch meinen Kopf stürmt schreibe ich nieder.

Eine Methode die sich bewährt hat: „Sich leer Schreiben“.
So habe ich gelernt mit Stress, Unwohlsein und Gefühlen umzugehen.
Es geht darum, alle Gedanken, die uns immer wieder alle paar Minuten in den Kopf kommen, nieder zuschreiben.
Auf einem Blatt Papier, in einem Tagebuch oder aber auf dem PC.
Dieses Aufschreiben entlastet mich psychisch so enorm,
dass bei mir das Gefühl auftritt, die Dinge zumindest schon einmal notiert
und ihnen Beachtung geschenkt zu haben.
Die Psyche ist dadurch bereit, die Sorgen und Ängste langsam herunterzufahren.
Die immer gleichen Gedanken, die vom Einschlafen abhalten,
kommen nicht mehr im Minutentakt wieder hoch.
Wichtig ist, dass man einfach damit beginnt
Gedanken, Ideen, Erlebnisse, Erinnerungen oder Probleme auf zu schreiben.
Ohne Struktur. Ohne Sortierung. Ohne Gliederung.
Ansonsten könnte es nämlich passieren,
dass damit der Gedankenfluss unterbrochen wird oder ins stocken gerät.

Happy writing,

Luisa

 

Vom kleinen Glück

Glück hier. Glück da.
Alle wollen es. Alle suchen es.
Aber was ist Glück eigentlich genau?

Glück ist wohl etwas, was wir nur sehr schwer definieren können,
wonach wir aber dennoch alle sehnsüchtig suchen.

Zuerst sollten wir also einmal für uns selbst definieren, was Glück bedeutet.
Was Glück für uns selbst bedeutet. Nur für uns.
Bei dieser Frage sollten auch an erster Stelle nicht unbedingt materielle Wünsche wie zum Beispiel ein neues Auto stehen. Klar, eventuell gibt es einige Menschen, für die ein neuer PKW Glück wiederspiegelt. Für mich wäre in dem Falle dann eher mein wehendes Haar, während ich mit meinem Freund ins Grüne fahre, die Musik laut aufgedreht ist und ich an dem Strohhalm meines Milchshakes ziehe. Natürlich mit dem neuen PKW.

„Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt.“ Maurice Barrès/ Schriftsteller (1862 – 1923)

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Ideen zum kleinen Glück/ Oder was du täglich dazu steuern kannst…

1.Gib dem Glück eine Chance
Nimm eine offene Haltung gegenüber deinem Leben ein.
Hab immer ein offenes Ohr und vor allem ein offenes Herz für Andere.

2.Mach dich frei von Normen!
Wenn dich dein Job nicht mehr erfüllt, er dich nicht mehr glücklich macht, dann kündige. Nur weil dir etwas bestimmtes vor einiger Zeit mal gefallen hat, heißt das nicht dass dieses auch dein ganzes Leben so bleiben muss.

3.Hör auf nach der Liebe zu suchen!
Wenn die Zeit gekommen ist, klopft sie an deiner Tür.
Dann, wenn du gar nicht damit rechnest. Glaub mir 😉

4.Lach über deine Missgeschicke!
Auch wenn es sich erst mal schwierig anhört. Versuch einfach mal über dein Pech zu lachen. Dann lernst du auch, wie du schwierige Situationen besser meistern kannst.

Nun möchte ich einige kleine Dinge in meinem Kopf sammeln, die für mich pures Glück bedeuten.

Mein kleines Glück erwecken
durch Dinge wie…

1. Der Geruch von Kernseife
2. Eigenes Obst und Gemüse ernten
3. In tiefen Flüssen schwimmen gehen
4. Der Sommer, die Natur, die Sonne, die Felder, der warme Regen
5. Barfuss durch den Wald laufen
6. Ein frisch bezogenes Bettlaken, was draußen in der Sonne getrocknet ist
7. Der Geruch von Hundewelpen
8. Hoch oben auf dem Berg angekommen zu sein
9. Frische Blumen in der Wohnung
10. Fotografie

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Another bucket list

Die Zeit. Sie rennt. Sie wartet nicht auf uns. So schnell.
Die Zeit holt keine Luft. Sie macht keinen Rast.
Rennt unentwegt. Schneller. Immer schneller.

Wir müssen uns ihr anpassen. In einem Tackt leben.
Ein Atemzug. Zwei. Drei. Die Zeit holt keine Luft.
Sie macht keinen Rast. Rennt unentwegt. Schneller. Immer schneller.

ALL WE HAVE IS NOW
Nichts ist so kostbar als Zeit. Kein Schätze der Welt. Kein Geld der Welt.
Für 2018 habe ich mir vorgenommen die Zeit effektiv und achtsam zu nutzen.
Einen Plan erstellen, was ich in diesem Leben noch unbedingt machen möchte.
Bevor mich die Zeit einholt.
Bevor uns die Zeit alle einholt.

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MY BUCKET LIST
(die Reihenfolge spielt absolut keine Rolle)

1. Ein Kleidungsstück selber nähen oder stricken
2. Mindestens drei Straßenhunden ein Zuhause schenken
3. Eine Backpacker Auszeit durch Skandinavien (mindestens 10 Wochen)
4. Den kompletten Jakobsweg laufen
5. Ein Buch schreiben (Kindheitstraum)
6. Ein altes Wohnmobil kaufen,  aufpolieren und gemütlich einrichten
7. Eine Hochzeit in der Natur. Barfuss im Wald fände ich toll
8. Eine Familie mit mindestens zwei Kindern gründen
9. Einen Marathon laufen
10. Mit meinen geschossenen Fotos einmal Geld verdienen
11. Mal wieder auf ein Festival. Aber im VW Bulli. Mit Gitarre und Dosenbier
12. Einen kompletten Tag am See verbringen und angeln
13. Kletterurlaub in Österreich. So richtig von Hütte zur Hütte
14. Perfektes Schwedisch sprechen lernen
15. Ein Hundeschlitten Rennen in Finnland gewinnen.
16. Genrell mal nach Finnland (Siehe # 3)
17. Vor 1000 Menschen auf einer Bühne stehen
18. In einem Iglu schlafen
19. In einem riesigen Heuhaufen schlafen. Auf einer Alm. Wie Heidi
20. Wieder einen Spagat lernen
21. Einen Baum pflanzen und in meinem Garten ansetzen
22. Ein gemütliches Häuschen in der freien Natur
23. Ein Fotoshooting mit meiner Oma, meiner Mutter und meinem ersten Kind
24. Endlich mal verstehen wie Sudoko funktioniert
25. Eine Safari machen. Die Tiere zuhause besuchen. Nicht eingesperrt in Käfigen
26. Eine Stiftung für Straßenhunde/- katzen gründen
27. Mindestens einen Monat am Stück OFFLINE leben
28. Weihnachten mit meiner eigenen Familie am Meer unter Palmen verbringen
29. Einmal auf der Titelseite der örtlichen Zeitung landen
30. Endlich meine Fingernägel in den Griff bekommen
31. Mindestens einen Monat komplett ohne Geld leben
32. Drei Wochen auf einem Bauernhof machen

Tada. Da habt ihr es. Meine Bucket List.
Die Dinge, die ich gerne noch in meinem Leben machen möchte.
Die Dinge, die mir besonders wichtig sind.
Die Dinge, die mich von Herzen erfüllen.
Ich werde versuchen die Liste so oft wie möglich zu aktualisieren, bzw. erledigte Dinge zu streichen und neue Wünsche zu ergänzen.
Ist ne tolle Sache, die ich euch nur ans Herz legen kann.

Meine Ergänzungen
33. Auf dem Münchner Oktoberfest arbeiten